Autobahnsanierung

Gesamterneuerung der Stadttangente Bern - Es drohen Staus

Stau auf der Autobahn A1 auf der Höhe Grauholz (Archiv)

Stau auf der Autobahn A1 auf der Höhe Grauholz (Archiv)

Eine der meistbefahrenen Strassen der Schweiz, die Autobahn-Stadttangente Bern, wird ab dem kommenden Montag vollständig saniert. Weil in Fahrtrichtung Zürich nur zwei statt drei Spuren zur Verfügung stehen, drohen Staus.

Mit Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Zürich/Thun sei vor allem in den Hauptverkehrszeiten am Morgen und Abend zu rechnen, sagten Vertreter des Bundesamts für Strassen (ASTRA) vor den Medien in Bern. Dies hauptsächlich zwischen den Autobahnanschlüssen Bern-Forsthaus und Bern-Neufeld.

Umleitungen werden nicht signalisiert. Die Strassen in der Region Bern seien bereits am Limit, hiess es. Trotz Staus werde das Befahren der Autobahn die schnellste Art sein vorwärtszukommen. In Fahrtrichtung Lausanne bleiben stets drei Spuren offen.

Den Bewohnern der Region Bern empfehlen ASTRA, Kanton und Stadt Bern, auf den öffentlichen Verkehr (öV) umzusteigen. Dafür haben sie eine breite Informationskampagne gestartet. Die Baustelle Stadttangente sei eine Chance, auch eingefleischten Autofahrenden den öV schmackhaft zu machen, sagte die bernische Baudirektorin Barbara Egger.

Die Gesamtsanierung wird zwei Jahre dauern. Kernstück der Bauarbeiten bildet die Sanierung des Felsenauviadukts zwischen den Anschlüssen Bern-Neufeld und Bern-Wankdorf. Zwischen Anfang November 2010 und Ende Februar 2011 wird aber nicht gearbeitet. In dieser Zeit sind in beide Richtungen drei Spuren vorhanden.

Mehr als 100'000 Fahrzeuge befahren die Stadttangente Bern Tag für Tag.

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