Die von der «Schweiz am Sonntag» aufgedeckte Affäre um Geri Müller schlägt national und international Wellen. Nicht nur für Boulevardzeitungen wie «Blick» sind die Nackt-Selfies des Politikers ein gefundenes Fressen (Titel: «Grüsel-Geri lässt die Hosen runter»). Auch der «Tages-Anzeiger» («Über die Lust gestolpert») und die «Neue Zürcher Zeitung» berichten in ihrer Montagsausgabe gross.

Unter der Überschrift «Geri Müller in der Bredouille» schreibt die NZZ von einer «reichlich skurril anmutenden Geschichte» und stellt vor allem die ominösen Polizeieinsätze in den Mittelpunkt ihrer Berichterstattung.

Die NZZ machte vor zwei Wochen die erste Nackt-Selfie-Affäre publik. Eine Sekretärin hatte auf ihrem Porno-Account bei Twitter regelmässig Nackt-Selfies von ihrem Arbeitsplatz im Bundeshaus verschickt. Als ihre Identität durch weitere Berichte in den Medien bekannt geworden war, wurde sie vorläufig freigestellt.

Geri Müller jetzt auch in Deutschland bekannt

Auch über die Landesgrenzen hinaus macht die Geschichte Schlagzeilen. «Spiegel Online» titel: «Aus Büro und Bundeshaus: Schweizer Politiker soll Nackt-Selfies verschickt haben» und schreibt dazu: «In der Schweiz gibt es offenbar die nächste Polit-Posse um Nacktfotos: Erst twitterte eine Sekretärin freizügige Bilder von sich aus dem Berner Bundeshaus. Jetzt gibt es ähnliche Vorwürfe gegen den Grünen-Nationalrat Geri Müller.»

Auch das Nachrichtenmagazin «Focus» berichtet über Geri-Gate und kommt zum Schluss: «Der Fall ist zum Politikum in dem Alpenland geworden.»

Nackt-Selfie-Affäre um Geri Müller

Nackt-Selfie-Affäre um Geri Müller