Protestaktion

Genfer Taxifahrer protestieren gegen neues Taxigesetz

Taxifahrer in Genf sind stinksauer über neues Gesetz

Taxifahrer in Genf sind stinksauer über neues Gesetz

Zwischen 100 und 150 Genfer Taxifahrer haben gegen ein geplantes Gesetz von Wirtschaftsdirektor Pierre-François Unger protestiert. Sie befürchten ein Zweiklassensystem. Vor dem Büro des Regierungsrates machten sie daher ihrem Unmut Luft.

Das neue Gesetz sei schlichtweg inakzeptabel, sagte Pierre Jenni, Präsident der Genossenschaft der konzessionierten unabhängigen Taxis. Die Taxifahrer kritisieren vor allem die im Gesetz vorgesehene Einteilung in zwei Kategorien: So soll eine limitierte Anzahl Taxis die Bewilligung erhalten, auf der Busspur fahren zu dürfen.

Für alle anderen ist das Benützen dieser Spur verboten. Zudem soll eine Zentrale eingerichtet werden, bei der alle Taxichauffeure Mitglied sein müssen. Das Gesetz sieht überdies klare Arbeitszeiten vor - eine Massnahme, die den Taxifahrern besonders missfällt.

Das Wirtschaftsdepartement bedauert die Protestaktion der Chauffeure. Das neue Taxigesetz trage zu einer Qualitätssteigerung bei, gibt sich das Departement in einem Communiqué überzeugt. Gemäss den protestierenden Chauffeuren erklärte sich Regierungsrat Unger dazu bereit, sich am kommenden Freitag mit ihnen zu treffen.

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