Beim letzten Anruf vergangene Woche habe der Mann angegeben, sich mit einem Messer verletzt zu haben, teilte die Genfer Kantonspolizei am Mittwoch mit. Allerdings konnten die ausgerückten Polizeikräfte keine Verletzungen feststellen. Der Mann habe ausgesagt, die Polizei gerufen zu haben, um von ihnen zu seiner Mutter gefahren zu werden.

Bei einer Überprüfung stellten die Polizisten fest, dass der Mann die Notrufnummer allein an jenem Tag bereits 15 Mal angerufen hatte. Seit dem 1. Januar waren es ganze 59 Anrufe.

Der Schweizer streitet die Vorwürfe nicht ab. Sein Fall wurde an die Staatsanwaltschaft übergeben, wie die Polizei weiter schreibt. Das Strafgesetzbuch sieht für unbegründete Anrufe bei Notrufnummern Gefängnisstrafen von bis zu drei Jahren oder Geldstrafen vor.