Terror-Alarm

Genfer Polizei sucht weiter nach mutmasslichen Terroristen

Zwei Polizisten am Flughafen in Genf. (Archiv)

Zwei Polizisten am Flughafen in Genf. (Archiv)

Die Genfer Sicherheitskräfte suchen weiterhin nach mehreren Personen, die verdächtigt werden, Terrororganisationen zu unterstützen. Das öffentliche Leben in Genf nahm am Freitagmorgen dennoch seinen normalen Lauf.

Die Menschen gingen wie gewöhnlich zur Arbeit. Vom grossen Polizeiaufgebot war auf den ersten Blick nicht viel zu sehen, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur sda feststellte.

Das Grenzwachtkorps (GWK) erhöhte seine Wachsamkeit an zahlreichen Grenzübergängen zu Frankreich. "Die Kontrollen sind engmaschiger", sagte GWK-Sprecher Michel Bachar. Am Donnerstagabend mussten sich Personen an den Grenzübergängen deswegen bis zu einer Stunde gedulden. Auch am Genfer UNO-Sitz blieb das Sicherheitsdispositiv auf höherem Niveau.

Terroralarm in Genf: Aktuelle Aufnahmen vom Grenzübergang Bardonnex

Terroralarm in Genf: Aktuelle Aufnahmen vom Grenzübergang Bardonnex

Bei der Genfer Justiz läuft ein Strafverfahren wegen Vorbereitungshandlungen zu einer Straftat. Über den Erfolg der Fahndung nach den Verdächtigen gab sich die Genfer Staatsanwaltschaft bedeckt.

Unklar ist weiterhin, wie viele Personen gesucht werden. Auch Gerüchte zu Hausdurchsuchungen oder Festnahmen kommentierte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Henri Della Casa, am Freitag nicht. In Medienberichten war von vier bis sechs Verdächtigen die Rede.

Verstärkte Sicherheitsmassnahmen bei der UNO

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Auch die Bundesanwaltschaft hatte am Mittwoch ein Strafverfahren gegen Unbekannt eröffnet, wie am Donnerstag bekannt wurde. Anlass dazu waren der Verdacht einer Mitgliedschaft respektive der Unterstützung einer kriminellen Organisation sowie eines Verstosses über das Verbot der Gruppierungen Al-Kaida und Islamischer Staat sowie verwandter Organisationen.

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