Sie sass für die SP Genf von 1995 bis 1999 und seit 2003 wieder im Nationalrat. Obwohl nach wie vor viel Begeisterung für die Politik da sei, habe sie nach reiflichem Bedenken entschieden, im Herbst 2015 nicht erneut anzutreten und den Platz für jüngere Kräfte freizumachen, teilte sie mit.

"Man soll sich nicht an der Macht festklammern und aufbrechen, wenn das Fest noch schön ist", sagte sie auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Sie wird ihr Amt als Generalsekretärin des Personalverbands des Bundes weiterführen.

Die SP Genf lobte Bernasconi als "engagierte und mutige Frau". Sie habe sich für die Gleichstellung von Männern und Frauen, für einen effizienten Service Public, gegen Rassismus und für eine offene Schweiz eingesetzt.