Inland/Schweiz

Gemeindepräsidentinnen dürfen am Tag der Frau nach Bern fahren – Sommaruga lädt sie ein

In ihrem Präsidialjahr will die Schweizer Bundespräsidentin Frauen für das Gemeindepräsidium begeistern.

In ihrem Präsidialjahr will die Schweizer Bundespräsidentin Frauen für das Gemeindepräsidium begeistern.

Nur 16 Prozent der Gemeinde- und Stadtpräsidien sind in der Schweiz mit Frauen besetzt. Das zeigt eine neue Erhebung. Bundespräsidentin Sommaruga will diese Politikerinnen am 8. März als Vorbilder präsentieren.

(gb.) Auf nationaler Ebene konnten die Frauen mit den Wahlen vom letzten Herbst zwar aufholen. Im Nationalrat sind neu 42 Prozent Frauen vertreten, im Ständerat 26,1 Prozent. Doch auf kommunaler Ebene dominieren noch immer die Männer – vor allem bei den Präsidien.

Gemäss einer erstmaligen Erhebung des Schweizerischen Gemeindeverbandes sind nur 16 Prozent der Schweizer Städte und Gemeinden von Frauen präsidiert. Dies berichtet die Tagesschau.

Als mögliche Gründe nennt Christoph Niederberger, Direktor des Schweizerischen Gemeindeverbandes, dass Frauen grössere Bedenken hätten, in die Politik einzusteigen und sich weniger gerne exponieren würden. Sie würden aber auch weniger oft für solche Ämter angefragt.

Die Erhebung angeregt hatte die Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga. Im Beitrag sagte sie, sie lade alle Schweizer Gemeinde- und Stadtpräsidentinnen am 8. März, am Tag der Frau, nach Bern ein. Die amtierenden Präsidentinnen könnten anderen Frauen als Vorbilder dienen.

Meistgesehen

Artboard 1