Die Eröffnung des Spendenkontos erfolgte laut der Wilderswiler Gemeindepräsidentin Marianna Lehmann in Absprache mit den Angehörigen des getöteten Ehepaars, bei denen die Kinder nun leben. Die Gemeinde wird das Konto verwalten und die Spenden den Kindern ohne jegliche Abzüge zukommen lassen.

"Es braucht viele Brücken, damit die Kinder auf den Lebensweg zurückkommen können", sagte Lehmann am Samstag auf Anfrage und ergänzte damit eine Mitteilung der Gemeindeverwaltung. "Eine dieser Brücken ist finanzieller Art."

Die drei Kinder sind zwischen sechs und 21 Jahre alt. Die Familie aus Portugal lebte seit etwa einem Jahr in Wilderswil. Am vergangenen Montagmorgen erschoss der ehemalige Partner der dreifachen Mutter vor deren Haus zuerst sie und dann ihren neuen Ehemann. Dann richtete er sich selbst.

Die Kinder befanden sich laut Berichten mehrerer Medien im Haus, als sich das Drama abspielte. Die formelle Identifikation des Ehemanns steht noch aus.