Schweiz - EU
Gegen Bilaterale: Befragte geben Zuwanderungs-Initiative den Vorzug

Ist das ein erstes Anzeichen für einen Meinungsumschwung? In einer Umfrage geben gibt eine (gewichtete) Mehrheit an, sich bei der Frage nach Beibehaltung der Bilateralen oder Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative für Letzteres zu entscheiden.

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Bilaterale beibehalten oder Masseneinwanderungsinitiative umsetzen - wird das Schweizervolk demnächst über diese Frage befinden müssen? (Archiv)

Bilaterale beibehalten oder Masseneinwanderungsinitiative umsetzen - wird das Schweizervolk demnächst über diese Frage befinden müssen? (Archiv)

Keystone

In bislang veröffentlichten Umfragen hätten die Schweizerinnen und Schweizer jeweils den Bilateralen Verträgen den Vorzug gegeben, wenn sie sich zwischen ihnen und der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative entscheiden müssten.

Die jüngste Erhebung zu dieser Frage kommt nun zu einem anderen Resultat. Eine relative Mehrheit von 45 Prozent wäre bereit, die Bilateralen zu opfern. Das geht aus einer Online-Befragung hervor, die die Politik-Plattform Vimentis zwischen Oktober und Dezember 2014 durchführte.

41 Prozent der Befragten sprachen sich für die Bilateralen aus. Jüngere Befragte, solche mit tieferen Einkommen und eher schlechter ausgebildete würden die Bilateralen eher aufgeben.

Jedoch gaben auch 14 Prozent an, sich noch nicht zwischen der Masseneinwanderungsinitiative und den Bilateralen entschieden zu haben.

An der Online-Umfrage nahmen zwischen November bis Dezember 20173 Personen teil. (sda/rhe)