Die Familie bedanke sich bei Freunden, Bekannten, Berufskollegen, Geschäftspartnern und Fans für die "überwältigende Anteilnahme am Tod" von Ueli Steck, steht in der Mitteilung. Als Zeichen des Danks für diese "grosse Ehre für Ueli" lade die Familie Freunde und Bekannte zu einer öffentlichen Gedenkfeier.

Diese wird am kommenden Dienstagnachmittag im Interlakner Congress-Center Kursaal stattfinden. Dazu sind die Medien zugelassen. Die Familie möchte aber keine Bild- und Videoaufnahmen während der Feier, damit deren feierlicher Rahmen gewahrt wird.

«Ich weiss nicht, ob es möglich ist»: Ueli Steck präsentiert sein letzes Projekt

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Ueli Steck (†40) spricht in diesem Video über sein Projekt, den Mount Everest und den Lhotse innerhalb von 48 Stunden zu besteigen. Doch bei einer Vorbereitungstour am Nuptse stürzte der Schweizer Extrembergsteiger ab und wurde verletzt. Dieses Video veröffentlichte er auf seinem Youtube-Kanal am 11. April 2017, also nur 19 Tage vor seinem Tod.

Steck starb Ende April bei den Vorbereitungen für eine neue Expedition, bei der er den Mount Everest über eine selten benutzte Route besteigen wollte. Er stürzte am Nachbarberg Nuptse aus ungeklärten Gründen ab. Ein paar Tage später wurde Steck in einem nepalesischen Kloster gemäss lokaler Tradition eingeäschert.

Evelyne Binsack: «Vier Faktoren haben zu Ueli Stecks Tod führen können»

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An dieser Zeremonie nahmen Stecks Ehefrau sowie seine Eltern und Schwiegereltern teil. Damals gab die Familie bekannt, sie plane eine Abschiedsfeier in der Schweiz.