Haiti

Geberkonferenz sammelt mehr als 320 Millionen Dollar für Haiti

Hilfe für verarmten Karibikstaat

Hilfe für verarmten Karibikstaat

Eine internationale Geberkonferenz für Haiti hat 324 Millionen Dollar an Hilfen für den verarmten Karibikstaat zugesagt. Weltbank-Präsident Robert Zoellick stellte dem Land zudem einen beschleunigten Schuldenerlass in Aussicht.

Haitis Regierungschefin Michèle Pierre-Louis legte den fast 30 teilnehmenden Ländern und Organisationen in Washington einen Entwicklungsplan vor, mit dem rund 150 000 neue Arbeitsplätze über Investitionen in Infrastruktur, Energie und Landschaft geschaffen werden sollen.

Die haitianische Regierung habe eine "klare Vision der Zukunft", lobte UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon. Haiti gilt als das ärmste Land Lateinamerikas, die Arbeitslosigkeit liegt bei 70 Prozent.

Neben der Wirtschaftskrise hatte der Karibikstaat im vergangenen Jahr vor allem unter steigen Preisen für Lebensmittel und Kraftstoffe sowie vier verheerenden Wirbelstürmen zu leiden. Bei Hungerrevolten kamen im letzten April sechs Menschen ums Leben, hunderte wurden verletzt.

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