Fussfessel

Fussfesseln für Straftäter schon bald in der ganzen Schweiz möglich

Eine elektronische Fussfessel (Symbolbild, Archiv)

Eine elektronische Fussfessel (Symbolbild, Archiv)

Bereits in einigen Kantonen ist die GPS-Fussfessel für die Überwachung von Kriminellen ein Thema. Die Kantone Basel-Stadt und Baselland testen diese Variante bereits seit einem Jahr – und das äusserst erfolgreich.

Seit mehr als einem Jahr testen die Kantone Basel-Stadt und Baselland die Überwachung von Kriminellen via Satellit.

Das System auf GPS-Basis ist so erfolgreich, dass es wohl bald in der ganzen Schweiz zum Einsatz kommt: Die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) hat im Februar eine Kommission beauftragt, die Einführung der elektronischen Fussfessel (Electronic Monitoring) in der ganzen Schweiz zu koordinieren – dabei ist die GPS-Fussfessel eine Variante, die die KKJPD prüft.

Das bestätigt KKJPD-Generalsekretär Roger Schneeberger gegenüber «SonntagsBlick». Mit der GPS-Fussfessel können die Behörden im Gegensatz zu herkömmlichen Modellen nicht nur einen Hausarrest durchsetzen. Sie sehen auch jederzeit, wo sich ein Straftäter aufhält. (AHU)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1