Nervenprobe
Für einige Kühe endete der Alpsommer am Klausenpass mit einem Höhenflug

Bei der «Bodenfahrt» ziehen die Älpler mit ihrem Vieh von den höheren Weiden beim Klausenpass zurück auf die niedrigeren Alpen beim Urnerboden. Dabei werden Kühe, die verletzt sind und nicht gut marschieren können, mit dem Helikopter runtergeflogen.

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Ein «churzer Chut» sei der Helikopterflug zum Glück, sagt Älpler Ambros Arnold. Denn für das Tier sei es wohl ein eher negatives Erlebnis, «wenn die da plötzlich abgehoben werden».

Ein Glück sei es auch, dass die Landwirte die Tiere mithilfe der Rega ausfliegen könnten. So werden frisch verheilte Verletzungen geschont.

Die gesamte Bodenfahrt in Bildern:

Eine leicht verletzte Kuh wird wegen Untauglichkeit zum Alpabzug vom Klausenpass mit dem Helikopter ausgeflogen.
35 Bilder
«Bodenfahrt» am Klausenpass.
Die unverletzten Tiere nahmen den Weg auf vier Beinen unter die Hufe.
Rund 50 Älpler zogen am Dienstag, 18. August 2020, bei der Bodenfahrt mit über 1000 Stück Vieh ...
... von den höheren Weiden auf 1600 bis 2000 Metern am Klausenpass ...
... für die nächsten vier Wochen auf die niederigen Alpen bei Urnerboden auf 1370 Metern.

Eine leicht verletzte Kuh wird wegen Untauglichkeit zum Alpabzug vom Klausenpass mit dem Helikopter ausgeflogen.

Keystone/Urs Flüeler

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