Uitikon
Für dei Sicherheit: Uitiker Waldeggzentrum und Quartierplangebiet Leuen-Waldegg werden vernetzt

Die Sicherheit um die Kreuzung Waldegg soll erhöht werden. Neben einer Busspur sollen auf der Zürcherstrasse die beiden Zentren unterhalb der Waldegg mittels Mehrzweckstreifen aufgewertet werden.

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Zürcherstrasse

Zürcherstrasse

Aargauer Zeitung

Flavio Fuoli
Bekanntlich lässt der Regierungsrat für 4,5Millionen Franken die Birmensdorferstrasse über die Waldegg sicherer machen (siehe LiZ vom 25.9.2009). Am Projekt mitbeteiligt ist auch die Gemeinde Uitikon, die sich vor allem die Zürcherstrasse vornimmt, welche den Zubringer aus dem Dorf auf die Waldeggkreuzung darstellt.
Unter anderem wird dort eine separate Busspur errichtet. Dafür musste eigens ein Haus unterhalb der Waldegg weichen, eine markante Rotbuche blieb jedoch nach Bürgerprotesten stehen (siehe LiZ vom 7.1.2009).
Die Gesamtkosten für alle Massnahmen betragen 6,6Millionen Franken, wobei sich der Bund mit 1,5Millionen Franken, die Gemeinde Uitikon sich mit 500000Franken daran beteiligt.

Projekterweiterung Uitikons

Im Rahmen des soeben abgeschlossenen Studienauftrags «Leitbild Quartierplan Leuen-Waldegg» habe sich gezeigt, dass eine Projektanpassung notwendig werde, teilte der Gemeinderat mit. Das Quartierplangebiet soll nämlich gegenüber des Einkaufszentrums Waldegg ebenfalls über die Zürcherstrasse erschlossen werden. Der Gemeinderat möchte die Fussgängerüberquerungen, die Abbiegebeziehungen und nicht zuletzt die ortsbaulichen Gegebenheiten verbessern, wie er weiter schreibt.
Zu diesem Zweck hat er als gebundene Ausgabe einen Kredit von 125000Franken bewilligt. Er lässt dazu den Einbau eines Mehrzwecksstreifens und zusätzliche Strassenüberquerungen im Bereich ab Einmündung in die Birmensdorferstrasse bis Einmündung in die Schwerzgruebstrasse planen.

Zwei Portale vernetzen

Viel verspricht sich der Gemeinderat vom Einbau eines so genannten Mehrzweckstreifens. Dies sei eine Fläche zwischen den beiden Fahrspuren und diene vor allem dem Linksabbiegen von beiden Seiten her, wie Uitikons Bausekretär Lukas Nadig auf Anfrage erklärte. Auch Velofahrer könnten davon profitieren. Bei Kolonnen könne man diese auf dem Mehrzweckstreifen überholen, falls man links abbiegen wolle. Nadig verweist auf Birmensdorf, wo solche Mehrzweckstreifen im Rahmen der Verkehrsberuhigung erstellt worden sind.

Der Gemeinderat definiert die Funktion des Mehrzweckstreifens folgendermassen: Vernetzung des bestehenden mit dem neuen Zentrum (gemeint ist das Quartierplangebiet Leuen-Waldegg; die Redaktion). Dabei soll es zu mehr Querungsmöglichkeiten, mehr Laufkundschaft und zu einer räumlichen Verbindung kommen. Beide Bushaltestellen sollen besser erschlossen werden.

Für Fussgänger soll die Zürcherstrasse kürzer und sicherer zu queren sein und der Streifen führt zu einer optischen Brechung des geplanten 12,5Meter breiten Abschnitts. Neben einer verbesserten Verbindung vom neuen Quartier Leuen-Waldegg zur Schule wird auch eine sicherere Führung des motorisierten Verkehrs erreicht. Ferner werden die Überholungsmöglichkeiten im Bereich der Bushaltestellen beibehalten.
Der Gemeinderat hat die Werkabteilung und das Gemeindeingenieurbüro beauftragt, die weitere Umsetzung koordiniert mit dem Kantonalen Tiefbauamt unter der Berücksichtigung der weiteren Entwicklung des Quartierplans Leuen-Waldegg weiter zu bearbeiten.