Friedhofanlage soll saniert werden

Die Gemeindeversammlung Eiken entscheidet am 27. November über einen Planungskredit von 20 000 Franken.

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Friedhof Eiken

Friedhof Eiken

Aargauer Zeitung

Daniel von Känel

Eine sanfte Sanierung ist auf dem Friedhof Eiken angezeigt. Gerechnet wird mit Kosten von rund 500 000 Franken. Die Gestaltung der Friedhofanlage sei bei Gemeinderat und Friedhofkommission immer wieder ein Thema. Verschiedene Friedhofplaner hätten in der Vergangenheit bei baulichen Veränderungen und Neugestaltungen mitgewirkt und ihre Lösungsvorschläge für die Umsetzung zweckmässiger Massnahmen eingebracht.

Laut dem Gemeinderat verfügt die Friedhofanlage in Eiken über eine ausreichende Fläche für Grabfelder, das Grundkonzept der Grabfelderanordnung sei tauglich. Deshalb, vor allem aber auch aus Kostengründen, werde eine Gesamtsanierung nicht als notwendig erachtet. Der Gemeinderat hat eine Arbeitsgruppe bestellt, welche die dringendsten Sanierungsarbeiten auf dem Friedhof sowie die kurz- bis langfristige Sicherstellung der Bestattungsmöglichkeiten prüft. Die Problemanalysen und die erarbeiteten Konzeptentwürfe, schreibt der Gemeinderat, zeigten auf, dass Flick- und kleines Stückwerk nicht ausreichten, um «unsere insgesamt beschauliche Friedhofanlage in würdigem Rahmen und rechtzeitig für die zukünftige Aufgaben bereit- zustellen».

Reserve bald ausgeschöpft

Ausgegangen werde von Kosten in der Grössenordnung von rund 500 000 Franken - dies aufgrund einer Grobschätzung des Spezialisten und Erfahrungswerten anderer vergleichbarer Friedhofprojekte. Die Reserve für Erdbestattungsgräber, schreibt der Gemeinderat in seinem Antrag, neige sich dem Ende zu. In den nächsten zwei bis drei Jahren dränge sich die Eröffnung eines neuen Feldes für Erdbestattungen im westlichen Teil des Friedhofs auf.

Die Sanierungsmassnahmen zumindest in diesem Teil der Anlage sollten vorher ausgeführt werden. «Es besteht somit Handlungsbedarf», so der Gemeinderat.

Grundlagen überarbeiten

Vorhandene Planungsgrundlagen wie für die Erneuerung der Friedhofmauer, die Verbreiterung der Erschliessung, ein Schöpfbecken, die Urnenwand, die Priestergräber, die Friedhofentwässerung und die Bepflanzung sollen überarbeitet werden.

Dafür und für die Erstellung eines Bauprojektes mit Kostenvoranschlag beantragt der Gemeinderat der Gemeindeversammlung einen Planungskredit von 20 000 Franken.