Friede
Friede, Freude, Farbpinsel: Der Bundesrat malt in Aarau

So viel Teamwork zeigte der Bundesrat schon lange nicht mehr. Auf seinem «Reisli» durch den Aargau malte er im Kunsthaus ein riesiges Gemälde.

Drucken
Teilen
Bundesratsreisli im Aargau
13 Bilder
Bundesratsreisli im Aargau
Bundesratsreisli in den Aargau
Bundesratsreisli im Aargau
Bundesratsreisli im Aargau
Bundesratsreisli im Aargau
Bundesratsreisli im Aargau
Bundesratsreisli im Aargau
Bundesratsreisli im Aargau
Bundesratsreisli im Aargau
Bundesratsreisli im Aargau
Bundesratsreisli im Aargau
Bundesratsreisli im Aargau

Bundesratsreisli im Aargau

Zum Auftakt seiner traditionellen «Schulreise» hat der gesamte Bundesrat am Donnerstagmorgen in Aarau ein farbiges und abstraktes Bild gemalt. Die «Mal-Aktion» dauerte knapp eine halbe Stunde. «Wir haben das als Team gemacht», sagte Bundespräsidentin Doris Leuthard.

Es sei eine gute Erfahrung für den Bundesrat, auch kreativ zu sein. «Das Ziel war, uns in der Mitte zu treffen», betonte Leuthard nach getaner Arbeit vor den Medien im Keller des Aargauer Kunsthauses. Als «kreativen Akt des Bundesrates» bezeichnete Ueli Maurer das Bild.

Farbkübel verschüttet

«Auf diese Weise verloren sie die Furcht vor der leeren Leinwand», berichtete Künstler Max Matter. «Das brachte die Sache in Gang.» Es habe auch «mutige Sachen» gegeben. So habe ein Bundesrat den Farbkübel auf dem Bild ausgeleert.

Zukunft des Bildes ist offen

Entsprechend wild und abstrakt ist das rund 1,5 Meter breite und 3 Meter lange Bild herausgekommen. «Es ist schön farbig geworden», stellte Bundespräsidentin Leuthard fest. Es sei in «einem gewissen Sinn Aktionskunst» gewesen. Was mit dem Bild geschieht, ist zunächst offen.

Leuthard stellte auf Fragen von Medienschaffenden in Abrede, dass es sich beim gemeinsamen Bildmalen um eine «Maltherapie» für den Bundesrat gehandelt habe. Es sei aber völlig klar gewesen, dass dies so interpretiert werden könne.

Am Nachmittag gehts weiter ins Fricktal

Nach der Aktion im Kunsthaus spazierte der Bundesrat, begleitet von zahlreichen Bodyguards, durch die Altstadt zum ersten Bundeshaus der Schweiz, zum heutigen «Haus zum Schlossgarten». Einige der Zuschauer am Strassenrand applaudierten.

Im Park gab es einen Apéro mit der Bevölkerung. Den Nachmittag verbringt der Bundesrat abseits von Journalisten und TV-Kameras im Fricktal. Die Bundesratsreise durch den Heimat- und Wohnkanton von Bundespräsidentin Leuthard dauert bis Freitag. (sda)

Aktuelle Nachrichten