Fraubrunnen/Grafenried

Um die stetig wachsende Zahl an Fahrgästen transportieren zu können, plant der RBS den Fahrplan in den Spitzenzeiten zu verdichten. Dies soll mit diversen Neuerungen erreicht werden.

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Ein Abschnitt soll im Raum Biberist realisiert werden und befindet sich gegenwärtig in der Planungsphase. Das Projekt soll noch in diesem Jahr beim Bundesamt für Verkehr BAV zur Genehmigung eingereicht werden. Der zweite Bahnausbau betrifft die beiden Bahnhöfe Fraubrunnen und Grafenried. Dieser ist bereits bewilligt. Am Mittwoch ist der Spatenstich.

Zwischen den Bahnübergängen Bürenstrasse in Fraubrunnen und Dorfstrasse in Grafenried wird die Strecke zweigleisig. In Fraubrunnen werden künftig alle Züge in beiden Richtungen am Hausperron (Gleis 1) halten, das zu diesem Zweck grosszügig ausgebaut wird. Der Einstieg in die Züge wird behindertengängig gemacht. Die beschleunigten Züge zwischen Solothurn und Bern verkehren ohne Halt über das Gleis 2.

Der Fusswegübergang «Möbelfabrik» zwischen Fraubrunnen und Grafenried wird aufgehoben. Die Verbindung erfolgt neu über den Erliweg und den Bahnübergang Kirchgasse. Im Bahnhof Grafenried verschwindet das heutige Inselperron zu Gunsten eines Aussenperrons auf der Ostseite der Gleise. Auch hier wird ein behindertengerechter Einstieg auf der ganzen Perronlänge ermöglicht. Zudem wird der bestehende Fusswegübergang mit Barrieren gesichert.

Zudem wird der Bahnhof Fraubrunnen neu gestaltet. Zahlreiche Umbauten werden dazu vorgenommen.

Der Bauablauf ist in zehn Phasen gegliedert, die in der Zeit vom März 2009 bis Ende Oktober 2010

ausgeführt werden. Die Inbetriebnahme der Doppelspur Grafenried-Fraubrunnen ist auf den

Fahrplanwechsel im Dezember 2010 terminiert. (pd/aen)