Landschaftsinitiative

Franz Weber zieht sein Volksbegehren zurück

Umweltschützer Franz Weber (Archiv)

Umweltschützer Franz Weber (Archiv)

Die Umwelt- und Heimatschutzorganisation Helvetia Nostra von Franz Weber hat die Volksinitiative «Gegen masslosen Bau umwelt- und landschaftsbelastender Anlagen» zurückgezogen. Weber will damit die Chancen der ähnlich gelagerten Landschaftsinitiative verbessern.

Es gelte die Energien der Umweltverbände zu sammeln und der Landschaftsinitiative zum Erfolg zu verhelfen, teilte Webers Organisation mit. Dieses Volksbegehren war im August 2008 eingereicht worden.

Unter dem Titel "Raum für Mensch und Natur (Landschaftsinitiative)" verlangen die Initianten, dass die Gesamtfläche der Bauzonen während 20 Jahren nicht mehr vergrössert werden darf. Bauen im Nichtbaugebiet soll begrenzt werden. Der Bundesrat will dem Begehren einen Gegenvorschlag entgegensetzen.

Die nun zurückgezogene Initiative von Helvetia Nostra forderte, dass Industrieanlagen, Eisenbahnen und Stadien nur noch gebaut werden dürfen, wenn sie einem gesamtschweizerischen Bedürfnis entsprechen. Bundesrat und Parlament lehnten dieses von über 106'000 Menschen unterzeichnete Volksbegehren ab.

Wie Franz Weber weiter mitteilte, hält er an der Initiative "Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen" fest. Sie sei von dem der Bundeskanzlei mitgeteilten Rückzug nicht berührt.

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