Folgt dem Rüeblimärt bald die Stadtstubete?

Die Aarauer Stadtstubete vom vergangenen August. (Bild: Sibylle Haltiner)

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Die Aarauer Stadtstubete vom vergangenen August. (Bild: Sibylle Haltiner)

Ärger mit der städtischen Bürokratie gibt es auch beim Trägerverein, der die Aarauer Stadtstubete organisiert. Weil die Auflagen derart restriktiv sind, hat Moritz Hunziker den Bettel hingeschmissen.

Droht der Stadtstubete das gleiche Schicksal wie dem Rüeblimärt? Innerhalb des kleinen Trägervereins für den volkstümlichen Anlass in der Aarauer Altstadt herrscht dicke Luft. Grund sind die restriktiven Auflagen für öffentliche Anlässe, die vom Stadtrat beschlossen worden sind. Das Fass zum Überlaufen brachte ein Gerät für die Lärmmessung an der vierten Stadtstubete im vergangenen August. Die Veranstalter erhielten im Nachgang für die Miete des Lärmdedektors von der Stadt eine Rechnung über 880 Franken.

Polizist zog den Stecker 

Da platzte Moritz Hunziker der Kragen. Denn bereits am Anlass kam es zu einem Eklat auf einer Bühne, als ein eifriger Stadtpolizist kurzerhand den Stecker auszog und das letzte Stück vorzeitig beendete. «Die Rahmenbedingungen für die Organisatoren von solchen Events sind derart eng, dass es einem verleidet», betont Hunziker. Er hat sich deshalb aus dem Trägerverein der Stadtstubete zurückgezogen. (hr)

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