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Föhn sorgt für warme Nacht: Bis zu 17 Grad gemessen – ab morgen Abend wird es deutlich kühler

Der Föhn hat in der Nacht zum Donnerstag für milde Temperaturen gesorgt. Stellenweise wurden 17 Grad Celsius gemessen. Der Föhn wird im Laufe des Tages noch stärker - 20 Grad Celsius liegen im Bereich des Möglichen. (Symbolbild)

Der Föhn hat in der Nacht zum Donnerstag für milde Temperaturen gesorgt. Stellenweise wurden 17 Grad Celsius gemessen. Der Föhn wird im Laufe des Tages noch stärker - 20 Grad Celsius liegen im Bereich des Möglichen. (Symbolbild)

In der Nacht auf Donnerstag hat der Föhn für sehr milde Temperaturen gesorgt: In Altdorf im Kanton Uri sind um Mitternacht genau 17 Grad Celsius gemessen worden. Auch anderswo zeigte das Thermometer für eine Dezembernacht sehr hohe Temperaturen an.

So wurde etwa in Sevelen im St. Galler Rheintal 16,1 und in St. Gallen Notkersegg 14,3 Grad Celsius gemessen, wie SRF Meteo am Donnerstagmorgen mitteilte. In Elm im Kanton Graubünden und in Engelberg im Kanton Obwalden lagen die Höchstwerte bei 12,9 Grad Celsius.

Der Föhn erreichte in abgeschwächter Form auch die Höhenzüge des Mittellandes. So wurden auf dem Zürcher Üetliberg 12,8 Grad Celsius gemessen. Im Flachland war es allerdings frisch: Am Flughafen Zürich, der in rund zehn Kilometer Luftlinie Entfernung zum Üetliberg liegt, sanken die Temperaturen auf minus 1,6 Grad.

Der Föhn bleibt noch weiter aktiv - 20 Grad liegen gemäss SRF Meteo im Bereich des Möglichen. Zudem soll der Föhn an Bewegung gewinnen, insbesondere in der kommenden Nacht und am Freitagmorgen. SRF Meteo rechnet mit Maximalböen von 140 bis 170 Kilometer pro Stunde in den Bergen. Auch in den Tälern seien Böen bis zu 130 Kilometer pro Stunde möglich.

Danach soll es bis auf 1000 Meter hinunter schneien: Am Freitagabend soll eine stürmische Kaltfront für eine deutliche Abkühlung sorgen.

Der Föhn sorgt seit bald zwei Monaten immer wieder für Aufsehen. So viele Föhnphasen wie im November und Dezember habe es bisher eher selten gegeben, schreibt SRF Meteo. Grund seien die zahlreichen kräftigen Tiefdruckgebiete über dem nahen Atlantik.

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