Flugzeugträger «Clemenceau» nach letzter Fahrt in England

Keine Zukunft für Flugzeugträger

Keine Zukunft für Flugzeugträger

Der ehemalige Flugzeugträger «Clemenceau», einst Stolz der französischen Marine, ist nach seiner letzten Fahrt in England eingetroffen. Der verrostete und mit Asbest verseuchte Schiffsrumpf soll nun im Trockendock in Hartlepool abgewrackt werden.

Der 266 Meter lange und 24 000 Tonnen schwere Rumpf des Kriegsschiffes war in Brest in der Bretagne gestartet und von mehreren Schleppern auf einem besonders hindernisarmen Weg an die englische Küste gebracht worden.

Die "Clemenceau" soll laut der Werft Able UK bis Januar 2010 vollständig abgewrackt sein. Die französische Armee hatte jahrelang darauf gewartet, den Rumpf des Flugzeugträgers verschrotten zu können.

Am vergangenen Montag hatte ein französisches Gericht eine britische Umweltschutzgruppe abgewiesen, die den Transport nach Hartlepool noch verhindern wollte.

Vor rund zweieinhalb Jahren war der Schiffsrumpf zum Abwracken sogar schon 18 000 Kilometer weit nach Indien geschleppt worden, wo er schliesslich doch nicht verschrottet werden durfte. Seitdem dümpelte er in Brest vor sich hin.

Der Schiffsrumpf enthält bis zu 700 Tonnen asbestverseuchtes und daher krebserregendes Material. Die "Clemenceau" war unter anderem im ersten Golfkrieg 1991 im Einsatz, bevor sie 1997 nach 36 Jahren stillgelegt wurde.

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