Der Anstieg der belästigten Personen wurde im vergangenen Jahr zu rund 60 Prozent durch den Flugbetrieb verursacht, wie die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer (SVP) vor den Medien sagte. Gründe sind dabei die Zunahme der Flugbewegungen, veränderte Routen und lautere Flugzeuge während der Nacht.

Zu rund 40 Prozent war das Bevölkerungswachstum rund um den Flughafen für den Anstieg verantwortlich. Dieses lag mit rund 2 Prozent leicht über dem kantonalen Mittel von 1,5 Prozent. 95 Prozent der durch Fluglärm belästigten oder gestörten Personen wohnen im Kanton Zürich, wie Markus Traber, Chef Amt für Verkehr sagte.

Wie im Flughafengesetz festgeschrieben ist, muss der Regierungsrat bei Überschreiten des Grenzwertes Massnahmen ergreifen. Da bereits im Vorjahr der Grenzwert nahezu erreicht war, beauftragte der Regierungsrat die Volkswirtschafts- und Baudirektion, ein Massnahmenkonzept zu erarbeiten.

Dieses liegt nun vor und wurde vom Regierungsrat zusammen mit dem ZFI-Bericht 2008 Ende Oktober verabschiedet. Es sei alles, was möglich sei, hineingeflossen - auch die notwendigen Verhandlungen mit Süddeutschland, sagte Fuhrer.