Flüchtlingsboot vor Lanzarote gekentert - 22 Afrikaner ertrunken

Mehrere Kinder sind unter den Opfern

Mehrere Kinder sind unter den Opfern

Bei einem Bootsunglück vor der Nordküste der spanischen Ferieninsel Lanzarote sind 22 nordafrikanische Flüchtlinge im Atlantik ertrunken. Ein Flüchtlingsboot mit 28 Menschen an Bord war kurz vor Erreichen der kanarischen Insel aus unbekannter Ursache gekentert.

Wie die spanischen Behörden mitteilten, konnten sechs Insassen von Anwohnern lebend gerettet werden. Die Rettungsdienste bargen 19 Leichen aus dem Wasser. Bei einer Suchaktion entdeckten sie drei weitere Tote in einer Bucht, die wegen ihrer felsigen Küste schwer zugänglich war. Unter den Opfern waren mehrere Kinder.

Die Nordafrikaner waren nach Angaben des spanischen Radios von der marokkanischen Hafenstadt Tanger aus gestartet in der Hoffnung, auf spanisches Gebiet zu gelangen.

Das Unglück ereignete sich nur gut 20 Meter von der Küste entfernt. Beim Kentern des Bootes wurden mehrere Flüchtlinge so unglücklich unter dem Schiffsrumpf eingeklemmt, dass sie sich nicht befreien konnten und ertranken.

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