Coronakrise

Finanzdelegation segnet weitere Notkredite über 775 Millionen ab

Die Finanzdelegation der eidgenössischen Räte - hier Präsident Peter Hegglin (CVP/ZG) - steht hinter dem Bundesrat. Sie hat weiteren dringlichen Covid-19-Nachtragskrediten zugestimmt. (Archivbild)

Die Finanzdelegation der eidgenössischen Räte - hier Präsident Peter Hegglin (CVP/ZG) - steht hinter dem Bundesrat. Sie hat weiteren dringlichen Covid-19-Nachtragskrediten zugestimmt. (Archivbild)

Der Bund kann dringend benötigtes Sanitätsmaterial und Medikamente beschaffen sowie die Entwicklung von Covid-19-Impfstoffen vorantreiben. Die Finanzdelegation (FinDel) hat am Mittwoch dringende Kredite in Höhe von 775 Millionen Franken freigegeben.

Insgesamt hatte der Bundesrat vergangene Woche dem Parlament neue dringliche Kredite zur Bekämpfung der Corona-Pandemie von insgesamt 2,24 Milliarden Franken beantragt. Ein Drittel davon wurde nun von der FinDel als dringlich eingestuft, wie die Parlamentsdienste mitteilten. Die Vorschüsse können sofort verwendet werden. Das Parlament wird Anfang Mai an der ausserordentlichen Session nachträglich darüber befinden.

Mit dem Geld sollen vor allem Masken und Desinfektionsmittel für die Bevölkerung und die Spitäler beschafft werden. Zudem sollen internationale Forschungsteams bei der schnellen Entwicklung eines Corona-lmpfstoffes unterstützt werden.

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