Hochschulen

FHNW unter Druck: Erhält die Fachhochschule weniger Subventionen?

Studierende der FHNW.

Studierende der FHNW.

Die Fachhochschule Nordwestschweiz wird von ihren Trägerkantonen unterstützt. Nun muss sie ihnen ein neues Budget vorlegen. In zweifacher Ausführung: Eines mit denselben Subventionen wie bisher und eines mit weniger.

Die 2006 gegründete Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) ist unter Druck. Die Parlamentarier der vier Trägerkantone Basel-Stadt, Baselland, Solothurn und Aargau haben die Hochschulleitung beauftragt, zwei Budgets für die Leistungsperiode 2018-2020 zu entwerfen. Dies schreibt die „Schweiz am Sonntag“.

Neben einem Budget mit gleichbleibenden Subventionen muss die FHNW auch eines mit geringeren Kantonsbeiträgen ausarbeiten. Die Regierungen werden entscheiden, welches Budget den Parlamenten vorgelegt wird.

Klar ist aber: Erstmals seit der Gründung vor zehn Jahren dürfen die Subventionen nicht steigen.

FHNW bildet chinesische Kader aus

Die Fachhochschule in Olten bildet seit über 20 Jahren chinesische Kaderleute aus: Über 1000 CEOs, Ingenieure und Parteikader haben die mehrtägigen und -wöchigen Programme durchlaufen.

«Die Chinesen kommen – so oder so», sagt Programmleiter Professor Ruedi Nützi gegenüber dem «Sonntagsblick». Jetzt gehe es darum, sich fit zu machen für die Auseinandersetzung.

Daher baue die FHNW China-Kompetenzen in der Schweiz auf: Die FHNW-Studenten machen Auslandssemester an chinesischen Partner-Unis, seit drei Jahren hilft ein eigenes Forschungszentrum Schweizer KMU beim Markteintritt in China. Dafür besuchen chinesische Kaderleute Vorlesungen und knüpfen Kontakte zur Schweizer Wirtschaft.

«Wir servieren die Schweizer Wirtschaft nicht auf dem Silbertablett», betont Nützi. Durch den Austausch werde die Schweiz besser. Wolle der FC Basel weiterkommen, müsse der ja auch gegen Bayern München und nicht gegen Vaduz aufs Feld. «Die kleine Schweiz hat gegenüber der Weltmacht China durchaus eine Chance.»

Meistgesehen

Artboard 1