Justiz
Fehr und seine Putzfrau: Staatsanwaltschaft eröffnet Strafverfahren

Gegen den Zürcher SVP-Nationalrat Hans Fehr, der mutmasslich illegal eine Putzfrau beschäftigte, hat die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren eröffnet.

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Zürcher SVP-Nationalrat Hans Fehr (Archiv)

Zürcher SVP-Nationalrat Hans Fehr (Archiv)

Keystone

Die Staatsanwaltschaft Zürich hat vergangene Woche ein Strafverfahren gegen SVP-Nationalrat Hans Fehr eröffnet. Er steht im Verdacht eine serbische Asylbewerbrin ohne Arbeitserlaubnis beschäftigt zu haben und teilweise keine Sozialabgaben bezahlt zu haben, das schreibt die «SonntagsZeitung».

Damit hätte er gegen das Arbeits- und das AHV-Gesetz verstossen. Ebenfalls in die Schusslinie der Justiz würde demnach die 32-Serbin und weitere Arbeitgeber aus Eglisau gelangen.

Fehr für Arbeistverbot für Asylsuchende

Die «Putzfrauen-Affäre» sorgte schweizweit für Aufsehen. Dies auch, weil gerade Hans Fehr sich 2004 für ein generelles Arbeitsverbot für Asylsuchende einsetzte.

Nach Publikwerden des Falles entschuldigte sich das Ehepaar Fehr öffentlich und versprach, ausstehende Sozialversicherungsbeiträge nachzuzahlen. (nch)

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