FDP-Chef Müller teilt aus gegen rechts und links. Die SVP säge mit ihren Initiativen im Asyl- und Völkerrecht sowie mit ihrem Frontalangriff auf die Personenfreizügigkeit «an den Pfeilern des Erfolgsmodells Schweiz». Aber nicht nur die SVP, auch die SP, betont Müller in der «Schweiz am Sonntag».

«Levrat hat sich mindestens genauso radikalisiert. Verbal mit höchst unqualifizierten Angriffen. Und politisch mit dauernd neuen Ideen aus der SP-Giftküche», so Müller. «Er will die Schweiz in den sozialistischen Sumpf ziehen, womit der Wirtschaftsstandort Schweiz zerstört würde.»

Levrat merke offensichtlich gar nicht, wie stark er sich selbst radikalisiert habe. Die SP sei  inzwischen die vielleicht linkeste Sozialdemokratie Europas. Die Radikalisierung geschieht heute an beiden Polen des politischen Spektrums.

Referendum über die Bilateralen

Zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative glaubt der FDP-Präsident, dass gegen die Ausführungsgesetzgebung das Referendum ergriffen werde. Müller geht davon aus, dass das Schweizer Volk im Herbst 2016 über dieses Referendum und damit über die Zukunft der Bilateralen entscheiden werden.