Fahrplanwechsel: Dichterer Takt für Bus und Bahn

Wer in der Region Bus und Bahn fährt, kann künftig mit mehr Verbindungen zum Bahnhof Aarau rechnen. AAR bus + bahn will so unter anderem auch die Autofahrer ansprechen.

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Aargauer Zeitung

Deborah Balmer

Vernehmlassung

Alle Interessierten können Stellung zum Fahrplanentwurf nehmen. Bis 16. Juni. www.fahrplanentwurf.ch

Der Fahrplanwechsel vom kommenden Dezember verspricht einige Verbesserungen: So bringt er den Wynental- und Suhrentalbahn-Kunden frühmorgens mehr direkte Verbindungen zum Bahnhof SBB in Aarau. Auch zu den Abendstunden wird das Angebot zurück in die Täler ausgebaut.

Anschlüsse an Fernverkehr

Heute fährt die Bahn auf den Strecken Schöftland-Aarau und Menziken-Aarau zwischen 8 Uhr morgens und 18 Uhr abends im Viertelstundentakt. Ab 13. Dezember fährt unter der Woche bereits ab 6 Uhr früh alle 15 Minuten eine Bahn nach Aarau. Auch am Wochenende wird der erste Zug leicht angepasst. «Mit diesem Ausbau bieten wir bessere Anschlüsse an den Fernverkehr in Richtung Olten, Baden und Zürich an», sagt Mathias Grünenfelder, Direktor von AAR bus + bahn.

wsb-chef «Wir schliessen Lücken», so Mathias Grünenfelder. psi

wsb-chef «Wir schliessen Lücken», so Mathias Grünenfelder. psi

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Laut Grünenfelder hat es nicht selten Reklamationen gegeben von Kunden, die am Samstag arbeiten und am Bahnhof Aarau beim Umsteigen viel Zeit verlieren.

Vergangenheit: 25 Minuten warten

Auch wer im Freizeitverkehr unterwegs ist, darf in Zukunft mit besseren Anschlüssen rechnen. «Bei den Bussen haben wir besonders viel verändert», sagt Mathias Grünenfelder. Im regionalen Busverkehr werden auf der Buslinie 1 und 2 die Stadtbusse auch am Wochenende schon ab sechs Uhr und abends bis 20 Uhr fahren. «Wer am Wochenende einen Ausflug unternimmt, muss heute teilweise am Bahnhof Aarau 25 Minuten auf eine Verbindung warten», so Grünenfelder. Auch auf der Buslinie 3 auf der Strecke Aarau-Gretzenbach fahren die Busse in Zukunft regelmässiger. Ebenso die Linie 4 auf der Strecke Biberstein-Aarau-Waldhof.

Laut Grünenfelder habe eine Untersuchung gezeigt, dass sich Fahrgäste auf der Linie 3 mehr Verbindungen in Richtung Schönenwerd wünschen.

Zusammengefasst führt der Wechsel des Fahrplans zu einem Viertelstundentakt und in den Randzeiten zu einem Halbstundentakt. «Mit dem verbesserten Angebot versuchen wir natürlich auch Autofahrer auf Bus und Bahn zu locken», sagt Grünenfedler. Nicht zuletzt würden mit dem dichteren Takt für Bus und Bahn auch zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

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