Im letzten Jahr wurden in der Schweiz insgesamt 7400 Fälle von Keuchhusten gemeldet, wie das BAG am Montag mitteilte. Dies entspricht gegenüber 2011 beinahe einer Verdoppelung.

Da es sich um eine Krankheit handelt, die insbesondere für Säuglinge gefährlich ist, haben das BAG und die Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) deshalb ihre Impfempfehlungen angepasst.

So sollen neu neben Jugendlichen zwischen 11 und 15 Jahren auch Schwangere, deren letzte Impfung fünf Jahre zurückliegt, geimpft werden. Ausserdem wird für Säuglinge ein beschleunigtes Impfschema empfohlen, sofern sie vor dem Alter von fünf Monaten eine Betreuungseinrichtung besuchen.