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Ex-SP-Präsidentin Ursula Koch bleibt für ihre Partei unauffindbar

Für ihre Partei unauffindbar: SP-Politikerin Ursula Koch (Archiv)

Für ihre Partei unauffindbar: SP-Politikerin Ursula Koch (Archiv)

Ursula Koch, als Zürcher Stadträtin und SP-Präsidentin (1997-2000) einst eine der bekanntesten Politikerinnen des Landes, hat sich vor rund 13 Jahren aus der Politik verabschiedet. Auch zum 125-Jahr-Jubiläum der SP bleibt die 72-Jährige für ihre Partei unauffindbar.

"Wir haben versucht sie zu kontaktieren und wollten sie zu unserem Jubiläumsfest am 7. September einladen", sagte SP-Generalsekretärin Flavia Wasserfallen gegenüber der Zeitung "Schweiz am Sonntag". Doch selbst enge ehemalige Weggefährten haben keinen Kontakt mehr zu ihr.

Über den Aufenthaltsort der Ex-Parteipräsidentin wird seit Jahren spekuliert. Vor einigen Jahren gab es ein Lebenszeichen von Koch, wie es im Artikel heisst. Sie habe sich aus Südfrankreich bei einem SP-Politiker gemeldet - um ihm zu sagen, dass er unbedingt ein Radio-Interview mit dem Ökonomen Heiner Flassbeck anhören müsse.

Wie es ihr geht und was sie in Südfrankreich macht, konnte der Politiker, der nicht genannt werden will, damals nicht in Erfahrung bringen. "Es ist tragisch und traurig, dass sich Ursula Koch so radikal verabschiedet hat. Sie ist Teil der Geschichte der SP", betonte nun Nationalrat Martin Naef (SP/ZH): "Ich vermisse sie."

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