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EVP-Mann als SP-Gemeinderat

Lukas Eschbach gehört der evangelischen Volkspartei an. Da er sich aber für SP-Anliegen starkmacht, haben ihn die Sozialdemokraten im Nachgang nominiert, wie sie gestern in einer Medienmitteilung bekundeten.

Lukas Eschbach stehe der SP inhaltlich sehr nahe und habe sich bereits bei den Gemeindewahlen als deren Kandidat auf der Liste der Bau- und Planungskommission engagiert, schreibt die Sozialdemokratische Partei Sektion Büren. Eschbach habe sich in den letzten Jahren tatkräftig für soziale Projekte in Büren eingesetzt. Sein Gedankengut deckt sich grossmehrheitlich mit den Zielen der SP.

Die SP Büren hat die Gemeinderatswahlen vom 8. November gewonnen. Die Partei konnte mit ihrer einzigen nominierten Kandidatin, Claudia Witschi, auf der Gemeinderatsliste gleich zwei Mandate erringen. Der Gemeinderat hat der Partei daraufhin Frist gesetzt, bis am 20. November eine wählbare Person nachzunominieren. Lukas Eschbach wurde trotz gutem persönlichem Resultat bei den Gemeindewahlen nicht in die Bau- und Planungskommission gewählt. Als sozial engagierte Person hat er in den letzten Jahren auf sich aufmerksam gemacht. Er hat insbesondere beim Aufbau der regionalen Kindertagesstätte wertvolle Arbeit geleistet und setzt sich für eine soziale, demokratische und umweltverträgliche Politik ein.

Beitrag zum Wohle aller

Lukas Eschbach ist 41 Jahre alt. Er ist Ingenieur ETH und hat ein Nachdiplomstudium in Betriebswirtschaft absolviert. In seiner hauptberuflichen Tätigkeit ist er Leiter in einem Forschungs- und Prüfinstitut für medizinaltechnische Werkstoffe in der Region Grenchen. Eschbach ist verheiratet und wohnt mit seiner Familie (drei schulpflichtige Kinder) in der Holematt. Er möchte sich für die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität in Büren einsetzen: «Weil ich gerne in Büren lebe, freue ich mich, durch meine Mitarbeit einen Beitrag zum Wohl aller zu leisten.» (mgt)

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