Zentralschweiz

Eurocity musste am Sonntagabend zwischen Baar und Horgen evakuiert werden – keine Einschränkungen mehr

Ein Eurocity-Zug mit 600 Passagieren an Bord ist auf dem Weg von Mailand nach Zürich am Sonntagabend bei Sihlbrugg wegen eines Fahrleitungsdefekts steckengeblieben. Die Auswirkungen waren am Montagmorgen noch zu spüren.

Zwischen Baar und Horgen Oberdorf blieb am Sonntagabend eine Doppelzug-Komposition stehen und legte den Streckenabschnitt lahm, wie ein SBB-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Demnach hatten sich die Stromabnehmer der beiden Zugseinheiten in die Fahrleitung verwickelt.

So reagierte ein Twitteruser:

© Printscreen Twitter @b0xCH

Ohne Reparatur auf dem Dach konnte der Zug nicht mehr bewegt werden. Die ca. 600 Reisenden mussten eine längere Zeit im Zug ausharren, bis Bahnspezialisten die defekte Fahrleitung sicherten und der Zug evakuiert werden konnte.

© Printscreen Twitter @b0xCH

Auswirkungen am frühen Montagmorgen

Dieser Zwischenfall machte der SBB auch noch am Montagmorgen zu schaffen. Zugsausfälle, Umleitungen und Ersatzbusse waren die Folge. So war der Start in die Woche für viele Pendler wohl eher ein Graus.

Um 8.30 Uhr gab es dann gute Neuigkeiten: Die Probleme wurden behoben – die Züge verkehren wieder gemäss Fahrplan.

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