Baden
«Es gibt nichts zu verbergen»

Die Ergebnisse der 20 Teilprojekte liegen vor. Der Schlussbericht liegt vor. Wie erwartet hat sich Neuenhof an der Stadt Baden zu orientieren. Nun kann sich jedermann dazu äussern.

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Landschaft

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Aargauer Zeitung

Roman Huber

Die Ruhe rund um den Zusammenschluss in beiden Gemeinden ist beinahe unheimlich. Ganz verwunderlich ist das nicht, weil es bislang wenig konkrete Informationen gab und die Vorarbeiten in aller Stille stattgefunden haben. Entsprechend leer ist zurzeit noch das Diskussionsforum auf der Homepage. Umso wichtiger ist es für Badens Stadtammann Stephan Attiger sowie für den Neuenho-

fer Gemeindeammann Walter Benz, dass nun die Diskussion einsetzt. Der Start der Vernehmlassung ist erfolgt.

Zuerst kostet es einmal

Die Resultate liegen nun vor. Der Schlussbericht schaffe Transparenz, erklärt Gesamtprojektleiter Peter Zül-lig. Die nächsten Entscheide können gefällt worden, die Grundlagen dazu wurden geschaffen (siehe Spalte rechts). Neuenhof wird sich an der Stadt Baden orientieren müssen. Natürlich würden Veränderungen auch Ängste schüren, aber ebenso sehr können sie Chancen eröffnen. Die künftige Organisation der Abteilungen steht, doch Namen habe man bislang weggelassen, so Züllig. Die Verwaltung wird an den bestehenden Orten in Baden angesiedelt, das Gemeindehaus Neuenhof bleibt als ein Standort bestehen, so auch als Anlaufstelle der Bevölkerung im Ortsteil von Neuenhof.

Im Jahr 2007 hatte der Gemeinderat Neuenhof erkannt, dass er für ein finanziell längerfristiges Bestehen einen starken Partner benötige. Die Vorbereitung habe er als sehr spannende Zeit erlebt, erklärte Walter Benz. Man habe gute, nachhaltige und sinnvolle Lösungen erzielt und dabei mit Respekt und auf gleicher Augenhöhe gearbeitet. Für Neuenhof gehe es hier auch um Qualitätsentwicklung.