Schweiz

Erstmals seit Jahren: Bahnverkehr im ersten Quartal um fast zehn Prozent eingebrochen

Nach Jahren erstmals weniger gefragt: Züge als öffentliche Verkehrsmittel in der Schweiz. (Symbolbild)

Nach Jahren erstmals weniger gefragt: Züge als öffentliche Verkehrsmittel in der Schweiz. (Symbolbild)

Die Anzahl Passagiere als auch die Summe der zurückgelegten Kilometer mit der Eisenbahn sind im ersten Quartal des Jahres um fast zehn Prozent eingebrochen. Damit bremst Corona einen bislang ungebrochenen Boom.

(sat) Immer mehr Leute fahren Bahn. Doch nun macht Corona dem Bahn-Boom einen Strich durch die Rechnung. Erstmals seit Jahren meldet das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag einen Rückgang der Anzahl Passagiere und der zurückgelegten Kilometer mit der Eisenbahn. Konkret ist die Zahl der Passagiere im ersten Quartal des Jahres um 9,5 Prozent auf noch 112,2 Millionen Personenfahrten gesunken. Im selben Zeitraum sank auch die Zahl der zurückgelegten Personenkilometer – nämlich um 9,7 Prozent auf noch 4397,7 Millionen Kilometer.

Beim Güterverkehr fallen die Rückgänge geringer aus: 14,6 Millionen Tonnen hat die Bahn im ersten Quartal noch befördert. Das entspricht einem Minus von 5,2 Prozent. Die Summe der sogenannten Tonnen-Kilometer sank im selben Zeitraum um 3,7 Prozent auf noch 2763,2 Millionen Tonnen-Kilometer. Im Gegensatz zum Boom beim Personenverkehr schrumpft der Güterverkehr bereits seit Jahren.

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