US-Aussenministerin Hillary Clinton sagte zu Beginn der Gespräche, nach den "Missverständnissen und Differenzen der Vergangenheit" solle nun ein "Neubeginn" in den Beziehungen starten.

Meinungsverschiedenheiten sollten geregelt werden "wie unter Freunden oder Familienangehörigen", sagte sie. Die Gespräche in der US-Bundeshauptstadt bedeuteten "eine neue Phase in unserer Partnerschaft".

Clinton spielte damit auf die zunehmende Unbeliebtheit der USA in der pakistanischen Öffentlichkeit an; die US-Armee unternimmt in Pakistan und im Nachbarland Afghanistan regelmässig Angriffe auf Terrorverdächtige, die auf grossen Unmut der Bevölkerung stossen.

Pakistans Aussenminister Shah Mehmood Qureshi sagte den USA die "konsequenten Anstrengungen" seines Landes "im Kampf gegen den Extremismus" zu. Er machte dabei aber klar, dass Pakistan Gegenleistungen von Washington erwarte.

Von den USA wünsche er sich etwa eine "konstruktive" Rolle im Streit seines Landes mit Indien über die Provinz Kaschmir, die von beiden Ländern beansprucht wird.

US-Präsident Barack Obama will engere Beziehungen zur Regierung in Islamabad knüpfen. Er hat bereits ein Hilfsprogramm über 7,5 Milliarden Dollar durch den Kongress gebracht, um die pakistanische Wirtschaft anzukurbeln und die Infrastruktur zu verbessern.