Mexiko

Erste Solo-Auslandsreise als First Lady der USA beendet

Die First Lady aus Washington während ihrer Rede in Mexiko-Stadt

Die First Lady aus Washington während ihrer Rede in Mexiko-Stadt

Mit Charme, klugen Worten und stilsicherer Garderobe hat Michelle Obama bei ihrem ersten Solo-Auslandstrip das Nachbarland Mexiko bezaubert. Umjubelt von tausenden Studenten hielt die Frau von US-Präsident Barack Obama am Mittwoch (Ortszeit) eine Rede an einer Universität in Mexiko-Stadt.

Dabei erinnerte sie an ihren eigenen Aufstieg und den ihres Mannes aus bescheidenen Verhältnissen. "Ihr müsst an Euch selbst glauben", rief Obama. Ihr eigenes Ziel sei es, "junge Leute überall auf der Welt so wie Euch zu motivieren." Ihre Ansprache beendete sie zweisprachig: "Yes we can! Gracias".

Am Donnerstag wollte Michelle Obama, die ihre Reise am Dienstag mit einem überraschenden Abstecher ins Erdbebenland Haiti begonnen hatte, in die USA zurückkehren.

Am Mittwoch hatte sich Michelle Obama beim Besuch einer Grundschule von der Fröhlichkeit der Kleinen anstecken lassen. Sie tanzte mit den Kindern und nahm einige von ihnen herzlich in den Arm.

Den Tag beendete sie bei einem Abendessen mit dem mexikanischen Präsidentenpaar Felipe Calderón und Margarita Zavala de Calderón im Präsidentenpalast Los Pinos. Die First Lady aus Washington erschien in einem eleganten Kleid der Designerin Diane von Fürstenberg.

Während des Besuchs sprach die First Lady auch das Problem der Drogenkriminalität an, die vor allem im Grenzgebiet zu den USA weit verbreitet ist. "Wir müssen diesen Drogenkrieg bekämpfen, aber auch nach anderen Lösungen suchen", sagte sie in einem Interview mit dem spanischsprachigen Programm von CNN.

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