Bundesratswahlen

Erfahrungen auf allen Stufen: die klassische Poltikarriere von Karin Keller-Sutter

Die St. Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter (FDP) absolvierte bisher eine klassische Politkarriere und sammelte Erfahrungen auf allen Stufen.

Die 54-jährige Karin Keller-Sutter stammt aus der CVP-Hochburg Wil (SG), politisiert aber für die FDP. Von 1992 an sass sie acht Jahre im Wiler Gemeindeparlament und präsidierte es 1997.

Nach vier Jahren im St. Galler Kantonsrat kandidierte Karin Keller-Sutter im Jahr 2000 für die Regierung und holte den zuvor an die SP verlorenen Sitz für die FDP zurück.

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In ihrer zwölfjährigen Regierungszeit schaffte sie es mit den Themen Asyl und Hooligans regelmässig in die nationalen Medien. In ihrem Departement - Sicherheit und Justiz - initiierte sie unter anderem Massnahmen gegen häusliche Gewalt, setzte eine Justizreform und eine Reorganisation der Kantonspolizei um.

2010 trat sie als St. Galler Regierungsrätin nach dem Rücktritt von Hans-Rudolf Merz zu den Bundesratswahlen an, scheiterte aber im zweitletzten Wahlgang an Johann Schneider-Ammann und Jean-François Rime (SVP), die danach den Sitz unter sich ausmachten.

2011 wurde Karin Keller-Sutter neben Paul Rechsteiner (SP) als St. Galler Vertreterin in den Ständerat gewählt und vier Jahre später bestätigt. Seit Dezember 2017 präsidiert sie den Ständerat.

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