Einige Menschen riefen besorgt bei der Polizei Konstanz an, wie ein Sprecher in der Nacht sagte. Schäden seien derzeit aber nicht bekannt. Laut dem Erdbebendienst der ETH Zürich sind bei einem Erdbeben dieser Stärke in der Regel auch keine Schäden zu erwarten.

Die Halbinsel Bodanrück, wo sich das Beben in einer Tiefe von rund 4 Kilometern ereignete, war in der jüngsten Vergangenheit kaum seismisch aktiv. Das letzte spürbare Beben ereignete sich 1976, mit einer Stärke von 2,6. Das heutige Erdbeben war damit das stärkste, das bisher auf der Halbinsel aufgezeichnet werden konnte.

In den nächsten Stunden und Tagen sind in der Region weitere Beben möglich, die unter Umständen ebenfalls verspürt werden können. Beben mit einer ähnlichen oder gar grösseren Magnitude sind zwar unwahrscheinlich, aber nicht auszuschliessen.