Die Besatzung des Gas-Tankers, zu der zwölf Philippiner und ein Indonesier gehören, sei "wohlauf und unversehrt", teilte das Hamburger Unternehmen Bernhard Schulte Shipmanagement auf seiner Website mit.

Das unter der Flagge der Bahamas fahrende Schiff setze die Fahrt zu seinem Ursprungsziel Vietnam nun fort. Die "MV Longchamp" war am 29. Januar aus Norwegen kommend im Golf von Aden von Piraten angegriffen und zur Fahrt an die Ostküste Somalias gezwungen worden.

Ob für das deutsche Schiff Lösegeld gezahlt wurde, teilte der Schiffsbetreiber nicht mit. Er bedankte sich in seiner Stellungnahme lediglich bei Behörden und Experten für ihre Hilfe und lobte den Durchhaltewillen der Besatzung.

Das "Hamburger Abendblatt" berichtete in seiner Internetausgabe, es sei die Rede davon gewesen, dass die Entführer 4,7 Millionen Euro gefordert hätten.