Raumfahrt

Entführt und angezündet: Kannte Weltraum-Pionier Jaussi die Täter?

Pascal Jaussi, CEO des Waadtländer Startup-Unternehmens S3, musste mit schweren Verletzungen und Verbrennungen ins Spital eingeliefert werden.

Pascal Jaussi, CEO des Waadtländer Startup-Unternehmens S3, musste mit schweren Verletzungen und Verbrennungen ins Spital eingeliefert werden.

Am 28. August wurde Pascal Jaussi, CEO des Waadtländer Startup-Unternehmens S3, von zwei Unbekannten gezwungen in ein Waldstück zu fahren. Dort wurde er verprügelt und angezündet. Seither liegt er im Spital.

Seit mehreren Jahren steht der bisher einzige Schweizer Astronaut, Claude Nicollier, dem Unternehmen «Swiss Space Systems» (3S) als Berater zur Stelle. Gegenüber «Blick» gibt sich der Waadtländer bestürzt: «Für mich ist das alles ein grosses Fragezeichen», sagt er gegenüber Blick. Bisher hat der Astronaut keinen ähnlichen Fall in der hart umkämpften Branche der Weltraum-Reisen erlebt.

Die Frage nach den Tätern ist nach wie vor ungeklärt. Auf Anfrage von «Le Temps» beantwortete die Sprecherin von 3S und Schwester des CEOs, Claudia Jaussi, die Frage, ob Pascal Jaussi die Täter kenne, mit «kennen ist ein grosses Wort».

Und auch Geld spielt gemäss der «Handelszeitung» eine wichtige Rolle. Das Blatt schreibt, dass die Weltraumfirma in den Jahren 2015 und 2016 Zahlungsbefehle von über 4 Millionen Franken eingesammelt hat – allein im letzten Jahr gab es gleich vier Konkursandrohungen.

S3-Gründer und CEO Pascal Jaussi spricht über die Vision seines Unternehmens

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Nicht der erste Anschlag

Auch war die brutale Attacke auf den CEO nicht die erste Tat gegen das Unternehmen, das Reisen in das Weltall für alle Interessierten ermöglichen möchte. Ebenfalls 2015 wurde der Raum, in dem die Computer-Server der Firma standen, mit einem Feuerwehrschlauch überflutet. (hug)

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