Entführer von IKRK-Mitarbeitern wollen fünf Millionen Dollar

Noch sind sie nicht frei (Archiv)

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Die philippinische Rebellengruppe Abu Sayyaf fordert für die Freilassung der zwei entführten IKRK-Mitarbeiter ein Lösegeld in der Höhe von fünf Millionen Dollar. Dies teilte die philippinische Armee mit.

Die Geiselnehmer hatten vergangene Woche die philippinische Mitarbeiterin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) Mary Jean Lacaba freigelassen.

Sie halten nach wie vor den Schweizer Andreas Notter und den Italiener Eugenio Vagni in ihrer Gewalt. Sie waren am 15. Januar auf der südphilippinischen Insel Jolo verschleppt worden.

Das IKRK und die Schweizer Regierung haben stets die bedingungslose, sofortige Freilassung der Geiseln gefordert. Bundesrätin Micheline Calmy-Rey betonte vor den Medien in Bern, ein Staat bezahle nie ein Lösegeld.

Die Schweiz setze ihre Bemühungen um eine Freilassung fort. Bern sei in ständigem Kontakt mit den lokalen Behörden, aber auch mit dem IKRK und dem italienischen Aussenministerium.

Abu Sayyaf hatte bereits mehrmals mit der Enthauptung einer der Geiseln gedroht, sollte das Militär sich nicht aus mehreren Städten auf Jolo zurückziehen. Die Armee zog sich aber nur etwas weiter zurück und verhängte den Ausnahmezustand.

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