Viel zu lange hielt er sich zurück. Doch jetzt zeigt er sich von seiner schönsten Seite: Der Sommer 2016. Am Mittwoch stiegen die Temperaturen im Wallis erstmals in diesem Jahr auf über 30 Grad. Am Donnerstag wurde dann auch in vielen weiteren Regionen der Schweiz die 30-Grad-Grenze geknackt, namentlich in der Nordwestschweiz. Teilweise brütete die Sonne sogar bei 35 Grad.

Basler geniessen das Sommerwetter: Im und am Rhein ist es im Sommer halt am schönsten ...

Endlich Sommer: So geniesst Basel den Hitzetag

Basel - 23.6.16. - Der Sommer ist in Basel angekommen. Bei über 30 Grad genossen die Basler den heissen Tag am liebsten im und am Rhein.

In Basel wurden um 15 Uhr von Meteonews 32 Grad angezeigt, in Solothurn und Aargau deren 31. Zürich verzeichnet 32 Grad.

Mittwochnachmittag: Surfer reiten auf der Reuss-Welle beim Honeggerwehr in Bremgarten.

Mittwochnachmittag: Surfer reiten auf der Reuss-Welle beim Honeggerwehr in Bremgarten.

Für das Mittelland, das Genferseegebiet und Zentralwallis hat der Wetterdienst MeteoNews sogar eine Warnung wegen der aktuellen Hitzewelle herausgegeben.

Die ersten hochsommerlichen Temperaturen des Jahres laden zum Baden in den fliessenden und stehenden Gewässer der Schweiz ein. Doch für viele Seen und Flüsse braucht es derzeit noch reichlich Überwindung. So messen Boden-, Zürich-, Zuger- und der Vierwaldstättersee aktuell noch bitterkalte 18 Grad. Ein Bad im Bieler-, Brienzer- oder Walensee fällt derzeit sogar noch frischer aus: Hier zeigt das Termometer erst 16 Grad an.

Bei den Flüssen zeigt sich ein ähnliches Bild. So messen Aare, Rhein und Limmat aktuell noch etwa 17 und die Reuss 18 Grad.

Endlich Sommer: So geniesst Zürich den Hitzetag

Endlich Sommer: So geniesst Zürich den Hitzetag

Zürich - 23.6.16. - Der Sommer ist in Zürich angekommen. Bei über 30 Grad genossen die Zürcher den heissen Tag am liebsten im und am See.

Für hartgesottene Baderatten mögen diese erfrischenden Temperaturen vielleicht verlockend sein. Trotzdem ist beim Baden in vielen öffentlichen Gewässern noch Vorsicht geboten. Denn die zahlreichen Unwetter der vergangenen Tage haben Spuren hinterlassen. So ist der Pegel des Bodensees aktuell so hoch, dass er noch immer unter erheblicher Hochwassergefahr steht. 

Erhebliche Gefahr besteht auch noch für den Rhein zwischen Bodensee und der Mündung Thur. Auch für die Regionen Linthebene-Gaster, Thalwil-Wetzikon, Wädenswil-Rüti und die Aare gilt weiterhin mässige Hochwassergefahr.