Baubeginn Campus
Ende Juni ist der Baueingabe für die FH Markthalle

Bildungsdirektor Alex Hürzeler hofft auf den Baubeginn am Campus noch in diesem Jahr

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Aargauer Zeitung

Louis probst

«Der Campus ist von zentraler Bedeutung für den Aargau und für die Fachhochschule Nordwestschweiz», betonte Regierungsrat Alex Hürzeler an einer Gönnerveranstaltung der Vision Mitte in der Fachhochschule Nordwestschweiz in Windisch. «Es ist Zeit, dass der Campus jetzt kommt.» Spätestens damit hatte der Bildungsdirektor das «flammende Bekenntnis zum Campus» abgegeben, das sich Hanspeter Scheiwiler, der Präsident der Stiftung Vision Mitte, bei der Begrüssung erhofft hatte.

Gleich zwei Meilensteine

Der Gast aus Aarau konnte auch gleich eine erfreuliche Mitteilung nachschieben: «Ende Juni wird die Baueingabe für die neue Fachhochschule Markthalle erfolgen», sagte er. «Damit ist ein äusserst wichtiger Meilenstein erreicht. Dies ist die Frucht jahrelanger Vorarbeiten.»

Ein zweiter wichtiger Meilenstein in Sachen Fachhochschul-Campus, so Regierungsrat Hürzeler, werde im Oktober dieses Jahres erreicht, wenn Labor, Aula und Mensa der Fachhochschule nach der Renovation wieder eingeweiht werden können. «Das wird einen zweitägigen Event geben, bei dem auch der Bevölkerung - und insbesondere Schulklassen - Einblick in die Fachhochschule ermöglicht werden kann», betonte er.

Der Bildungsdirektor wies auch darauf hin, dass Ende Juni die ersten Elemente für die beiden Dreifachhallen des Sportausbildungszentrums antransportiert werden. Und er dankte den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern von Brugg für das eindeutige Ja zum Aaresteg, einem wichtigen Teil des Sportausbildungszentrums und damit auch des Fachhochschul-Campus.

«Entscheidende Impulse»

«Es wird uns in diesem Jahr nicht langweilig werden», stellte Regierungsrat Hürzeler fest. «Der Spatenstich für die neue FH Markthalle ist im Dezember dieses Jahres geplant. Ob das möglich sein wird, werden die kommenden Monate zeigen. Wenn der Spatenstich noch in diesem Jahr erfolgen kann, ist das das Tüpfelchen auf dem i. 2009 ist das entscheidende Jahr, in dem die Impulse gesetzt werden.»

Alex Hürzeler stellte aber auch fest: «Ohne die Stiftung Vision Mitte wäre das alles nicht so schnell gegangen.» Wie er sagte, werde denn auch im Kanton Baselland - im Hinblick auf Vorhaben der FHNW in Muttenz - die Bildung einer vergleichbaren Stiftung geprüft.

Jetzt «Terra Cognita»

In einem spannenden Referat präsentierte Caty Schucany, die Projektleiterin der archäologischen Grabungen im Gebiet der Vision Mitte, die neuesten Ergebnisse der Untersuchungen. Caty Schucany ging dabei nicht nur auf die zahlreichen interessanten Fundobjekte ein, die zutage gefördert werden konnten. Wie sie ausführte, sind bei diesen Grabungen am Rand der römischen Siedlung von Vindonissa Zonen untersucht worden, die man bis jetzt nicht gekannt hat.

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