Einzonungen
Einzonungen als Verjüngungskur

Die Gemeinde Widen überaltert. Im Rahmen der anstehenden Revision der Bau- und Nutzungsordnung soll deshalb Wohnraum für Junge geschaffen werden. Entwicklungspotenzial sehen die Raumplaner in vier Gebieten der Gemeinde.

Drucken
Teilen

Dino Nodari

Ziele für die Siedlungsentwicklung Gemäss räumlichem Gesamtkonzept soll die Siedlungsentwicklung moderat und in geordneten Bahnen verlaufen. Die Identität der verschiedenen Ortsteile soll erhalten und weiterentwickelt werden. Der Kern der Gemeinde soll ein ein lebendiges, attraktives Ortszentrum mit einem Angebot an Geschäften, Gastronomie und Service public sein. Entlang der Bremgarter- und Bellikonerstrasse soll die Neugestaltung der öffentlichen Plätze in Betracht gezogen werden.

Ziele für die Siedlungsentwicklung Gemäss räumlichem Gesamtkonzept soll die Siedlungsentwicklung moderat und in geordneten Bahnen verlaufen. Die Identität der verschiedenen Ortsteile soll erhalten und weiterentwickelt werden. Der Kern der Gemeinde soll ein ein lebendiges, attraktives Ortszentrum mit einem Angebot an Geschäften, Gastronomie und Service public sein. Entlang der Bremgarter- und Bellikonerstrasse soll die Neugestaltung der öffentlichen Plätze in Betracht gezogen werden.

Aargauer Zeitung

Massvolles Wachstum

Im Vergleich mit dem Kanton zeigt sich, dass in Widen die Altersgruppe der über 50-Jährigen überdurchschnittlich hoch ist. Dem gegenüber steht ein relativ tiefer Anteil in der Altersgruppe der bis 14-Jährigen. Ziel des räumlichen Gesamtkonzepts sei ein massvolles Wachstum der Gemeinde von heute rund 3600 auf 4000 Einwohner in den nächsten 15 Jahren. Zudem müsse der Überalterung entgegengewirkt werden, indem Wohnraum für Junge geschaffen werde.

Weiter soll auch ein attraktives Angebot an Wohnraum für Ältere erstellt werden, damit diese im Alter ihre Einfamilienhäuser verlassen. Um diese Ziele zu erreichen, werde die Gemeinde nicht um neue Einzonungen herumkommen, da es im bestehenden Baugebiet noch Platz für etwa 200 zusätzliche Einwohner habe.

«Es braucht aber nicht viele Einzonungen, wir sprechen von etwa drei bis sechs Hektaren», erklärte die Raumplanerin Barbara Gloor. Mögliche neue Quartiere sieht sie in den Gebieten Heinrüti, Rebberg, Kürzi und Fohren.

Das vorgestellte Gesamtkonzept ging bereits an der Informationsveranstaltung in die Vernehmlassung. Die Einwohnerinnen und Einwohner konnten beim Apéro mit der Ortsplanungskomission Anregungen mündlich und schriftlich deponieren. Die Vernehmlassungsfrist läuft noch bis am 12. Juni. Danach geht es an die definitive Ausarbeitung des räumlichen Gesamtkonzepts. Über die daraus abzuleitende Gesamtrevision der Nutzungsplanung soll die Gemeindeversammlung im Juni 2011 entscheiden.

Ziele für Landschaft und Erholung Die hohe landschaftliche Standortqualität als Wohn- und Erholungsraum muss gepflegt, gestalterisch betont und bei künftigen Entwicklungen berücksichtigt werden. Die umgebenden Naherholungsgebiete sollen erhalten bleiben und deren Anbindung an das Widener Siedlungsgebiet sichergestellt werden. Die Zentrumsentwicklung soll unter Berücksichtigung generationenübergreifender Freiraumangebote mit Begegnungs- und Aufenthaltsqualitäten erfolgen.

Ziele für Landschaft und Erholung Die hohe landschaftliche Standortqualität als Wohn- und Erholungsraum muss gepflegt, gestalterisch betont und bei künftigen Entwicklungen berücksichtigt werden. Die umgebenden Naherholungsgebiete sollen erhalten bleiben und deren Anbindung an das Widener Siedlungsgebiet sichergestellt werden. Die Zentrumsentwicklung soll unter Berücksichtigung generationenübergreifender Freiraumangebote mit Begegnungs- und Aufenthaltsqualitäten erfolgen.

Aargauer Zeitung
Ziele für Verkehr und Mobilität Durch einen reibungslosen, ortsverträglichen und sicheren Verkehrsablauf des motorisierten Individualverkehrs sei die Verkehrssicherheit und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, schreiben die Regionalplaner in ihrem Gesamtkonzept. Die bestehende, sehr gute Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr sei zudem zu erhalten und auszubauen. Der Rad- und Fussverkehr sei gezielt zu fördern, indem entsprechende Wegverbindungen optimiert und engmaschig vernetzt erstellt werden.

Ziele für Verkehr und Mobilität Durch einen reibungslosen, ortsverträglichen und sicheren Verkehrsablauf des motorisierten Individualverkehrs sei die Verkehrssicherheit und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, schreiben die Regionalplaner in ihrem Gesamtkonzept. Die bestehende, sehr gute Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr sei zudem zu erhalten und auszubauen. Der Rad- und Fussverkehr sei gezielt zu fördern, indem entsprechende Wegverbindungen optimiert und engmaschig vernetzt erstellt werden.

Aargauer Zeitung
Ziele für Energie und Umwelt: Damit die Gemeinde Widen ihre hohe Wohnattraktivität in den kommenden Jahren beibehalten kann, sei eine ganzheitliche Betrachtungsweise unumgänglich, sind die Regionalplaner überzeugt. Dabei haben sie drei Ziele formuliert. Die Verminderung der Lärm- und Schadstoffemissionen sei mit geeigneten Massnahmen anzugehen. Die Verbesserung der Luftqualität sei über Festlegungen im Strassenverkehr sowie im Bereich der Heiztechnologie zu erlangen.

Ziele für Energie und Umwelt: Damit die Gemeinde Widen ihre hohe Wohnattraktivität in den kommenden Jahren beibehalten kann, sei eine ganzheitliche Betrachtungsweise unumgänglich, sind die Regionalplaner überzeugt. Dabei haben sie drei Ziele formuliert. Die Verminderung der Lärm- und Schadstoffemissionen sei mit geeigneten Massnahmen anzugehen. Die Verbesserung der Luftqualität sei über Festlegungen im Strassenverkehr sowie im Bereich der Heiztechnologie zu erlangen.

Aargauer Zeitung
Gelbe und Rote Karten fÜr das räumliche Gesamtkonzept Die Besucherinnen und Besucher der Informationsveranstaltung zum räumlichen Gesamtkonzept zeigten sich am Dienstagabend vorwiegend kritisch. Im Anschluss an die Ausführungen des Regionalplanungsbüros konnten die Teilnehmer auf grünen, gelben und roten Karten ihre Meinungen und Anliegen anbringen (Bild). Dabei stand Rot für kritische Anmerkungen, Gelb für fehlende Inhalte und Grün für zustimmende Meinungen. Die Auswertung zeigte, dass die Wider Bevölkerung dem räumlichen Gesamtkonzept gegenüber noch mehrheitlich kritisch eingestellt ist. (dno)

Gelbe und Rote Karten fÜr das räumliche Gesamtkonzept Die Besucherinnen und Besucher der Informationsveranstaltung zum räumlichen Gesamtkonzept zeigten sich am Dienstagabend vorwiegend kritisch. Im Anschluss an die Ausführungen des Regionalplanungsbüros konnten die Teilnehmer auf grünen, gelben und roten Karten ihre Meinungen und Anliegen anbringen (Bild). Dabei stand Rot für kritische Anmerkungen, Gelb für fehlende Inhalte und Grün für zustimmende Meinungen. Die Auswertung zeigte, dass die Wider Bevölkerung dem räumlichen Gesamtkonzept gegenüber noch mehrheitlich kritisch eingestellt ist. (dno)

Aargauer Zeitung