Kurz vor Weihnachten wurde bekannt, dass die ganze Belegschaft der Gemeindeverwaltung Villnachern gekündigt hatte. Es handelt sich um die Gemeindeschreiberin Héliane Seiler und um die beiden Angestellten Andreas Wernli und Filloreta Laski.

In diesem Zusammenhang ist der neuste Verwaltungsbericht über die Amtsführung der drei Erwähnten von Interesse. Die Inspektion wurde durch die Firma UTA Comunova AG durchgeführt. Geprüft wurden im Wesentlichen die Protokollierung, das Personalwesen, die Einwohnerkontrolle, das Sozial- und Vormundschaftswesen, der Informatikbereich, die Kanzlei und die Bauverwaltung.

Knappe Ressourcen

Zusammenfassend kommt der Inspektionsbericht zu folgendem Schluss: «Die Gemeindeverwaltung wird fachlich einwandfrei und korrekt geführt. Die notwendigen Kontrollen sind vorhanden und aktuell. Die Verwaltung ist ressourcenmässig knapp dotiert.

Es ist festzustellen, dass praktisch die gesamte Verantwortung der Fachbereiche (ausgenommen Finanzverwaltung) bei der Gemeindeschreiberin konzentriert ist – sie trägt damit eine grosse Verantwortung. Diese Organisation ist zu überdenken (nicht aus fachlichen Gründen, vielmehr aus strukturellen Überlegungen).»

Weiter steht im Bericht: «Nachdem das Projekt Fusion Schenkenbergertal abgesetzt worden ist, besteht ein gewisser Handlungsbedarf in Bezug auf diverse Reglemente. Ferner sollte das Gemeindearchiv (von einer externen Firma) neu organisiert werden. Es sollte ein Kompetenzenreglement erstellt und zur Entlastung die Einführung einer Software für die Protokollierung (inkl. Geschäfts- und Pendenzenkontrolle) angeschafft werden.» (pbe)