Roche

Einsprachefrist für Roche-Turm beginnt

Entwurf: Der 175 Meter hohe Roche-Turm wäre im Stadtbild unübersehbar. (ydu)

Roche-Turm

Entwurf: Der 175 Meter hohe Roche-Turm wäre im Stadtbild unübersehbar. (ydu)

Der Büroturm der Basler Roche wird 175 Meter hoch. Der Plan liegt seit gestern öffentlich auf und die Einsprachefrist hat begonnen. Sie dauert bis Ende März.

Yen Duong

Mit gigantischen 175 Metern soll der Büroturm des Basler Pharmariesens Roche zum höchsten Gebäude der Schweiz werden. Die Realisierung des 550 Millionen teuren Bauwerks rückt nun einen Schritt näher: Seit gestern liegt im Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt (BVD) der Bebauungsplan für das Areal im Wettsteinquartier öffentlich auf. Somit beginnt die Einsprachefrist für das Projekt.

Wie dem Planungsbericht des BVD zu entnehmen ist, wirkt das Gebäude zwar «prägnant» im Stadtbild, tangiert jedoch durch die Distanz von der Innenstadt den historischen Teil nicht. Um den Bedarf nach zusätzlichen Parkplätzen abzudecken, der mit dem Bau des Turms entstehen würde, arbeitet die Roche derzeit an einem Mobilitätskonzept. Die Ergebnisse sollen diesen Herbst vorliegen. Da aus Platzgründen auf dem Südareal keine unterirdischen Parkmöglichkeiten realisiert werden können, bietet sich gemäss BVD dafür als Alternative nur der Standort neben der Schwarzwaldbrücke an. Die Roche behält sich - je nach Ergebnissen des Konzepts - vor, dort eine Tiefgarage zu realisieren.

Wie dem Bericht weiter zu entnehmen ist, soll mit dem Bau des neuen Basler Wahrzeichens mittelfristig auch die Grenzacherstrasse attraktiver werden. So soll die bestehende Baumallee intensiver begrünt und die Strasse so umgestaltet werden, dass sie fussgängerfreundlich werde. Die Einsprachefrist läuft am 30. März 2010 ab.

Der Entwurf kann werktags im Hochbau- und Planungsamt, Rittergasse 4, 2. Stock, angeschaut werden.

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