Riedholz

Einiges neu macht hier der Mai

Tritt ab: Der Riedholzer Gemeindepräsident Dieter Schaffner

Einiges neu macht hier der Mai

Tritt ab: Der Riedholzer Gemeindepräsident Dieter Schaffner

Am 17. Mai sieht der Riedholzer Gemeinderat anders aus. Fünf Bisherige, darunter auch Gemeindepräsident Dieter Schaffner, verzichten auf eine Wiederwahl.

Rahel Meier

In Riedholz wird der Gemeinderat mit der Wahl am 17. Mai von heute neun auf neu noch sieben Sitze verkleinert. Die FdP, die heute fünf Sitze hat, möchte ihre Mehrheit behalten. «Unser Wahlziel heisst klar vier Sitze erobern», meint Parteipräsident Martin Müller. Die Kandidatensuche sei bei den Freisinnigen harzig verlaufen, fügt er an. «Wir haben viele Absagen bekommen. Die meisten führten berufliche Gründe an.» Die FdP muss zudem auf drei Bisherige verzichten.

Volle Liste für die SP

Die SP kann als einzige Partei eine volle Liste präsentieren. «Bei uns lief die Suche nach Kandidaten erstaunlich gut», meint Silvia Petiti, Co-Parteipäsidentin. Sie zeigt sich auch zufrieden mit der Verteilung: Frauen, Männer, Alter, Berufe, Verteilung auf die Dorfteile - «die Liste ist sehr ausgewogen», meint sie. Das Wahlziel für die SP ist ebenfalls klar: «Wir verteidigen im verkleinerten Gemeinderat unsere drei Sitze.» Die CVP stellt zwei Kandidaten. Das Minimalziel sei, einen Sitz zu holen, so Parteipräsident Marcel Eheim. Die Kandidatensuche sei schwierig gewesen. Aber die Partei konnte Aufbauarbeit für die Zukunft betrieben, meint Eheim.
Eines ist klar: Riedholz bekommt einen neuen Gemeindepräsidenten.

Schaffner tritt nicht mehr an

Dieter Schaffner (FdP) tritt nicht mehr an. Er macht berufliche Gründe geltend. Im Ingenieurbüro, in dem er Mitinhaber ist, zeichnen sich Veränderungen ab, die ihm dieses Engagement nicht mehr ermöglichen. Schaffner war zwölf Jahre im Gemeinderat, vier Jahre Vizepräsident und etwas mehr als sechs Jahre lang Gemeindepräsident.
Die SP wartet noch ab, wie sie sich verhalten soll, was die Nachfolge von Dieter Schaffner angeht. «Wir wissen noch nicht, wen die FdP portieren wird», meint Silvia Petiti. Behalte die FdP das Gemeindepräsidium, dann sei für die SP aber klar, dass sie eine Kandidatin oder einen Kandidaten für das Vizepräsidium nominiere. Dieses wird neu im Gemeinderat und nicht mehr an der Urne gewählt.

Peter Kohler (FdP und Vizegemeindepräsident) wird bereits gehandelt als möglicher Nachfolger. Er redet auf anfrage Klartext: «Wir haben noch nichts entschieden und warten zuerst den Urnengang ab.»

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