Wasserkosten
Eine Toiletten-Spülung kann ins Geld gehen – wir sagen, wo es am teuersten ist

Ein deutsches Portal hat einen ungewöhnlichen Vergleich gemacht: Wie viele Franken spülen wir in der Schweiz unsere Toiletten hinunter? Mit einem Spülstopp können wir Geld sparen - wir zeigen wies geht.

jk
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Die Toilettenanlage erreicht man durch einen Wald und im Waschbereich ist der Rhein mit Basel an den Wänden.

Die Toilettenanlage erreicht man durch einen Wald und im Waschbereich ist der Rhein mit Basel an den Wänden.

Martin Töngi

Wasser ist kostbar – aber unterschiedlich teuer in der Schweiz. Deshalb kommt es mit Blick auf die Kosten darauf an, in welcher Stadt wir die Toilettenspülung drücken. Das deutsche Webportal Netzsieger.de hat dies für die Schweiz berechnet. Wer clever spült, kann durchaus Geld sparen.

In Genf ist die Spülung am teuersten

Für die Toilettenspülung müssen die Bewohner der Hauptstadt des Kantons Genf tief in die Tasche greifen. Pro Spülung zahlen die Genfer 2,82 Rappen – das macht 51,46 Franken pro Jahr. Zweitteuerste Stadt ist mit 50,38 Franken Basel. Den dritten Platz belegt St. Gallen: Hier zahlt ein Haushalt pro Person 49,28 Schweizer Frankenim Jahr.

Köniz ist am günstigsten

Gerade einmal 25,18 Franken zahlen hingegen die Könizer im Jahr – und damit knapp die Hälfte von den Genfern. Nur etwas mehr Kosten fallen in Bern und Winterthur an: 27,38 bzw. 30,66 Franken.

Zürich und Luzern auf Rang 5

Großstädte wie Zürich und Luzern liegen im Mittelfeld. In Zürich zahlen Bürger für die Beseitigung ihrer Hinterlassenschaften 40,16 Franken jährlich, ebenso in Luzern – Platz fünf im Ranking. In Lausanne ist der Toilettengang mit 35,04 Franken ein wenig günstiger als in Zürich.

So sparen Sie

Im Extremfall könnten Berner ganze 72,09 Schweizer Franken gegenüber Genfern sparen. Mit einer 3-Liter-Spülung würden in Bern im Jahr nur 13,69 Franken anfallen. Wer in Genf allerdings noch 10-Liter-Spülkästen besitzt, muss 85,78 Franken für die Toilettenspülung einplanen. Der Einbau von Spülstop- und Wassersparfunktionen spült also eine ganze Menge Geld in die Geldbörse.

“Die Nutzung der Toilettenspülung gehört zu den wohl automatischsten Alltagshandlungen überhaupt. Wieviel Geld pro Spülung aber ausgegeben wird, weiß kaum jemand. Unser Ranking zeigt, wie groß die Unterschiede innerhalb der Schweiz sind – und wo es sich lohnt, häufiger die Spülstop-Taste zu benutzen”, lässt sich Alexander Eichner, Sprecher von Netzsieger in der Mitteilung zitieren.