Philipp Muntwiler

Wir haben zwei bis drei Wochen Verspätung gegenüber dem Bauprogramm», sagt Christian Brenner, Leiter der Abteilung Tiefbau beim Stadtbauamt Lenzburg. «Aber wir versuchen, die Zeit aufzuholen.» Im Sommer, nach dem Jugendfest, soll mit der Umgestaltung der Kreuzung Ammerswilerstrasse/Burghaldenstrasse begonnen werden. Danach wird der Autofahrer beim Einmünden aus der Ammerswilerstrasse besser sehen können, wer von rechts kommt.

Zu diesem Zeitpunkt sollten die Tiefbauarbeiten in der Burghaldenstrasse beendet sein: Die Strasse wird konstant sechs Meter breit sein und auf beiden Seiten ein durchgehendes Trottoir aufweisen. Die beiden bereits vorhandenen Kanalisationsleitungen werden entweder saniert oder ersetzt und in eine Schmutzwasser- und eine Meteowasserleitung getrennt. Zudem werden Werkleitungen erneuert und ergänzt.

«Die Stadt bemüht sich, alle Arbeiten in einem Schritt zu machen, um die Behinderungen möglichst gering zu halten», sagt Brenner.

Die Baustelle kann nur von oben nach unten passiert werden. Die Stadt habe auf eine Ampel verzichtet, um Rückstaus bis in die Aavorstadt zu verhindern. Bis jetzt habe sich das Einbahnregime bewährt, sagt Brenner.

Diese Einschätzung teilen weder Zee-Chan Lai Iok vom China-Restaurant Hou Hou noch Artur Mestre vom Restaurant Imperial. Mestre war zu Beginn von den Bauarbeiten stark betroffen. «Jetzt ist es besser, da die Zufahrt zu den Parkplätzen wieder frei ist.»

Anders tönt es bei Zee-Chan Lai Iok. Zwar hat sie Verständnis dafür, dass die Strasse erneuert werden muss. Und mit dem Lärm habe sie persönlich überhaupt kein Problem. Aber sie würde es begrüssen, wenn eine Ampel den Verkehr regeln würde. «Es kann doch nicht sein, dass die Strasse den ganzen Tag gesperrt bleibt, nur weil es um 17 Uhr zu einem Rückstau kommt», sagt sie. Und mit der jetzigen Verkehrsführung fänden sich ihre Kunden überhaupt nicht zurecht. Sie habe viele Anrufe von Kunden, die das Restaurant nicht fänden.

Brenner kennt die Problematik und betont, dass die Einbahn die beste Lösung sei. «Die Arbeiten laufen zufriedenstellend.» Er sei sich sicher, dass die Baustelle in einem halben Jahr planmässig aufgehoben werden könne.