Bei den gerissenen Schafen seien Proben genommen worden, die genetisch analysiert werden, teilte die Dienststelle Landwirtschaft und Wald des Kantons Luzern am Donnerstag mit. Der definitive Nachweis, ob es sich tatsächlich um Wolfsrisse handelt, ist noch hängig.

Die Schafhalter im gefährdeten Gebiet werden nun aufgerufen, ihre Tiere über Nacht einzustallen. Besonders gefährdet seien Schafe auf Weiden im Voralpengebiet in der Umgebung von Wäldern, Bachtobeln und Geländestrukturen, welche dem Wolf nachts Deckung zur Annäherung an die Herde biete, heisst es weiter.

Der letzte Wolfsriss wurde am 5. Mai 2011 registriert. Während der Sömmerungszeit wurden im Kanton Luzern keine Schafe vom Wolf gerissen.